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Das Projekt

Zentrales Projektziel ist es, in den beiden Einrichtungen ca. 190 Menschen aus z.T. benachteiligten Zielgruppen des Arbeitsmarktes zum Ausbildungserfolg als Altenpflegefachkraft (dreijährige Ausbildung) zu führen.

Dahinter steht die Überzeugung, dass attraktive Arbeitgeber die zentralen Akteure sind, um  den benötigten Quantensprung bezüglich einer Aufnahme der Berufsausbildung in der Altenpflege zu erreichen.

Dies gilt auch im Kreis Heinsberg und in der Gesundheitsregion Aachen bei dem Vorhaben, deutlich mehr Menschen aus besonderen Zielgruppen des Arbeitsmarktes zu einer Altenpflegeausbildung und zu einem erfolgreichen Ausbildungsabschluss zu bringen.

Insbesondere eine gute Betreuung während der Ausbildung und das Erleben eines positiven Arbeitsumfeldes sind wichtige Einflussfaktoren, um sich für eine Ausbildung in der Altenpflege zu entscheiden, die Ausbildung erfolgreich zu gestalten und nach Abschluss der Ausbildung auch die langfristige Tätigkeit in diesem Arbeitsbereich anzustreben.

Deswegen werden zwei attraktive Arbeitgeber in den Mittelpunkt dieses Projektes gestellt, die deutlich über den eigenen Bedarf hinaus ausbilden und dadurch einen auch quantitativ erheblichen Anteil zu der Versorgung der Region mit den dringend benötigten Pflegefachkräften leisten.

Davon ausgehend werden neue Arbeitsplatz- und Qualifizierungschancen für Menschen erschlossen, die oft am Arbeitsmarkt benachteiligt sind: Hauptschülerinnen und Hauptschüler, Bewerber/innen mit Migrationshintergrund, Arbeitslose, die z.T. langjährig ohne Fachausbildung auf der Jobsuche sind, oder kurzfristig arbeitslos gewordene Menschen aus Schließungsstandorten (Beispiel „Schlecker-Frauen“).

 

Das Projektkonzept geht davon aus, dass es ohne entsprechende sozialpädagogische Unterstützung für die Einrichtungen schwierig ist,

  • für eine so große Anzahl von Auszubildenden eine qualitativ und an den jeweils individuellen Fähigkeiten der Auszubildenden orientierte praktische und theoretische Ausbildung zu gewährleisten, die dann der gesamten Region zu Gute kommt und
  • zur Aufnahme der Ausbildung insbesondere benachteiligte Gruppen des Arbeitsmarktes einzuladen und diese Menschen während der Ausbildung dann so zu unterstützen, dass der Ausbildungserfolg gewährleistet ist.

Ausgehend von der Unterstützung der Auszubildenden in den beiden Modelleinrichtungen wird in einer engen Kooperation mit Fachseminaren, der Arbeitsagentur sowie wichtigen Akteuren der Gesundheitsregion Aachen in dem hier beantragten Projekt ein deutlicher Beitrag geleistet, um Menschen verschiedener Zielgruppen zu Fachkräften in der Altenpflege auszubilden, ihnen zu einem Startjob nach der Ausbildung zu verhelfen und ein vorbildhaftes Modell auch für andere Einrichtungen in der Region (und in NRW) zu schaffen.